Meine aktuelle Lebenslage

Meine Arbeitstage sind lang, dominiert werden sie von der politischen und ehrenamtlichen Arbeit. Auch die Abende sind mehrheitlich besetzt durch Sitzungen und öffentliche Anlässe. Diese sind meist eine Bereicherung und in der Mitte zwischen Arbeit und Freizeit einzuordnen. Denn das Diskutieren, Erarbeiten von Positionen, der Austausch von Erfahrungen bereiten mir Freude. Mein Zeitfenster für klassische Freizeitaktivitäten ist dadurch eng bemessen. In dieser Zeit unternehme ich Bergwanderungen, diskutiere mit Freunden, lese oder spiele Querflöte.
Im September 2015 habe ich meinen Abschluss Master of Arts in european studies erhalten und beginne am 1.1.2017 als designierte Geschäftsführerin der Stiftung Selbsthilfe Schweiz.

Ich bin mit Herzblut Politikerin und dies schon seit einigen Jahren, trotz aller Einschränkungen in der Freizeit.

Aktuelle Tätigkeit: designierte Geschäftsleiterin Selbsthilfe Schweiz und Präsidentin Arbeitsgruppe Jugend der Oberrheinkonferenz

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2014
Gespräch am Tag der Behinderung
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2012
Velokorso im Wahlkampf mit dem jetzigen JUSO-Präsident

Das Amt als Grossrätin

Nach einem intensiven Wahlkampf wurde ich im Herbst 2012 als jüngstes Mitglied direkt in den Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt (Kantonsparlament) gewählt. Die Freude war gross.

Nebst den persönlichen Vorstössen, ist die Kommissionsarbeit ein wichtiger Bestandteil der parlamentarischen Arbeit. In den Sachkommissionen werden Ratschläge behandelt, Kompromisse ausgehandelt und mehrheitsfähige Lösungen auf die Beine gestellt.

Auf meinen Wunsch wurde ich in eine von zwei Oberaufsichtskommission gewählt, in die Finanzkommission. Nebst der Bearbeitung des Budgets und der Rechnung ist die Kommission zuständig für alle finanziellen Aspekte der kantonalen Verwaltung. Diese spannende und bereichernde Aufgabe gibt mir Einblick in die gesamte Verwaltungstätigkeit.

Mein Engagement für die Aussenpolitik konnte ich dank der Wahl in die Regio-Kommission konkret umsetzen. Ich wurde in das trinationale Gremium Oberrheinrat gewählt. In diesem Gremium stehen der Austausch mit unseren Nachbarn Deutschland und Frankreich, sowie gemeinsame Projekte im Vordergrund.

> Antrittsrede vom 6.2.2013 als jüngstes Mitglied im Grossen Rat

> Blogbeitrag vom 4.11.2012 eine Woche nach der Wahl

> Zwischenbericht an die JUSO (PDF)

Die Zeit als JUSO-Präsidentin

Als ich 2009 als JUSO-Präsidentin gewählt wurde, war mir das Ausmass dieses Engagements nicht bewusst. Ich begann mich in die spannende ausserparlamentarische Arbeit einzuarbeiten. Mein erstes grosses Projekt war die Abschaffung des Nachtzuschlages im TNW-Gebiet. Der Nachtzuschlag für junge Menschen störte mich, mit der JUSO organisierten wir einige Aktionen, welche die Aufmerksamkeit der Medien fanden. Schliesslich lancierten wir eine Petition. Nach einem Jahr intensiver Arbeit wurde der Nachtzuschlag abgeschafft.

Die JUSO lancierten anlässlich des Verschwindens des NT-Areals die Kulturinitiative, mit der die Jugendkultur unterstützen werden sollte. Die notwendigen Unterschriften sammelten wir quasi im Alleingang, die Initiative wurde in Kulturkreisen aber breit mitgetragen. Das Projekt hat mich bis 2015 beschäftigt. Die Verhandlungen mit der Regierung um die Ausformulierung, die Debatte der Initiative im Grossen Rat, der Rückzug der Initiative forderten meinen Einsatz. Zu guter Letzt konnte verhindert werden, dass im Rahmen der Entlastungsmassnahmen 2015 eine Kürzung der Jugendpauschale vorgenommen wurde.

Das dritte grosse Projekt war die Initiative „Wohnen für alle“. Am 8.3.2015 lehnte das Volk die Initiative leider mit 58% ab. Ich bin aber überzeugt, dass in der Wohnraumspolitik noch viel Handlungsbedarf besteht.

>Abschiedsrede bei der JUSO  (PDF)

> Rückblick JUSO-Präsidium (PDF)

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2011
Am Tag der Arbeit in Basel
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Bei der Arbeit im Büro

Mein beruflicher Hintergrund

2015 habe ich den Master am Europainstitut in european studies abgeschlossen, 2013  den Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Universität Basel.

Von 2009-2015  arbeite ich als Hilfswerksvertreterin fürs SAH Region Basel im Auftrag des Staatsekretariates für Migration. Bei dieser Tätigkeit beobachte ich die Asylanhörungen, ob sie korrekt durchgeführt werden. Während 6 Monate übernahm ich eine Vertretung als Fraktionssekretärin im Sekretariat der SP Basel-Stadt (2011). Ich führte neben dem Studium, der Politik und der Teilzeitarbeit befristete Kampagnen und Projekte als Organisatorin durch.

Mein Aufwachsen

Als drittes von vier Kindern bin ich in Basel zur Welt gekommen. Wir zogen während meiner ersten Lebensjahre nach Münchenstein (BL), wo ich auch wohnte und bis ich 15 Jahre zur Schule ging. Ich wechselte vom Münchensteiner Gymnasium ans lycée cantonal in Porrentruy (Kanton Jura) um mein Französisch zu verbessern. In der Folge zog ich dorthin.

Ich schloss meine Matura erfolgreich im Sommer 2008 in Porrentruy ab und zog wieder nach Münchenstein. Bis im Herbst 2009 jobbte ich, unternahm eine Reise nach Indien, bis ich schliesslich 2009 mit dem Studium an der Uni Basel begann und meinen Wohnort dorthin verlegte.

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1992
Mein erster Kindergartentag

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